sonstige Leistungen

Marderabwehr vom Profi

Damit Ihr Revier auch Ihr Revier bleibt...

Steinmarder sind in erster Linie nachtaktiv und ziehen sich tagsüber in ein Versteck zurück. Natürliche Verstecke sind unter anderem Felsspalten, Steinhaufen oder verlassene Baue anderer Tiere (sie selber graben keine Baue).

Oft ziehen sie sich jedoch auch in Gebäuden auf Dachböden oder in Ställe zurück. Die Nester werden mit Haaren, Federn oder Pflanzenmaterial gepolstert. In der Nacht geht der Steinmarder auf Nahrungssuche, wobei er sich vorwiegend am Boden fortbewegt. Er kann zwar gut klettern, steigt jedoch selten höher auf Bäume hinauf.

Wie die meisten Marder sind Steinmarder Einzelgänger, die außerhalb der Paarungszeit den Kontakt zu Artgenossen meiden. Es sind territoriale Tiere, die ihr Revier mit dem Sekret von Duftdrüsen markieren und zumindest gegen gleichgeschlechtliche Steinmarder verteidigen. Steinmarder sind dafür bekannt, dass sie bei Fahrzeugen Kabel, Schläuche und Dämmmaterial zerbeißen und so enormen Schaden anrichten können. Ursachen dafür sind nicht, wie vielfach angenommen, die Restwärme des Motors oder der Geruch, der die Tiere anlockt. Reviermarkierungen von Artgenossen im Motorraum sind vermutlich hauptsächlich verantwortlich für das Interesse der Steinmarder an Autos.

​Das heißt, nicht der erste Marder, der unter dem Auto Zuflucht suchte, beschädigt das Auto, sondern der nächste, den der Geruch des Kontrahenten aggressiv macht. Zur Marderabwehr wird eine Reihe von Hilfsmitteln angeboten. Aber bitte seinen Sie vorsichtig und unternehmen Sie auf keinen Fall "Vergiftungsversuche", denn der Marder zählt in den meisten Bundesländern als geschützte Art.

Auch die Neigung der Steinmarder, Gebäude, insbesondere Dachböden, zu beziehen, kann sie in Konflikt mit dem Menschen bringen. Nur eine professionelle Schädlingsbekämpfung - in diesem Fall eine erfolgreiche Vergrämung - hilft um den Marder dauerhaft von Ihrem Dachboden fern zu halten.

Silberfischchen

Ekelerregend und nützlich zugleich

Sie sind etwa einen Zentimeter groß, haben eine silbrig schimmernde Haut und gehören zu den unerwünschten Untermietern in vielen Haushalten. Vor allem dort, wo es oft sehr feucht ist, also in Bad, Keller oder Küche kommen Silberfische vor. Viele Menschen ekeln sich vor den kleinen Insekten und greifen selber zur chemischen Keule. Doch damit bekämpfen sie nur die Symptome.

Sie gehören zur Insekten-Ordnung der Fischchen. Gerade zum Winter hin entdeckt man die Tierchen häufiger im Haus. Dort haben sie es schön warm und finden Nahrung.

Weil sie von Kohlenhydraten und insbesondere Zucker angezogen werden, nennt man die Tierchen auch Zuckergast. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird allerdings meist von Silberfischen gesprochen.


Silberfische im Badezimmer

Silberfische fühlen sich in Räumen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 Prozent am wohlsten. Deshalb finden sich die Krabbler häufig im Badezimmer. Auch in Küchen, Kellern und Waschküchen sind die lichtscheuen Tierchen gelegentlich anzutreffen. Tagsüber verstecken sie sich hinter losen Tapeten und Fußleisten oder suchen in dunklen Spalten und im Abfluss Unterschlupf. Zu Gesicht bekommt man sie meist nur, wenn man sie überrascht – zum Beispiel beim abendlichen Betreten des Badezimmers, wenn man plötzlich das Licht einschaltet.


Eigentlich sind Silberfische sogar nützlich

Auch wenn sich viele Menschen vor ihnen ekeln, wirklich gesundheitsgefährdend sind Silberfische in der Regel nicht. Nur bei sehr starkem Befall könnten Silberfische Lebensmittel verunreinigen oder zum Beispiel Tapeten beschädigen. In gewisser Hinsicht sind sie sogar nützlich. Sie fressen Hausstaubmilben, deren Kot beim Menschen bekannterweise Allergien auslösen kann, sowie gesundheitsgefährdende Schimmelpilze.

 

weitere Schädlinge und diverse Käferarten

Begutachtung, Bestimmung, Bekämpfung.

Wir sind Ihr professioneller Partner in sämtlichen Fragen zu Schädlingen im und Rund um Ihr Haus! Gerne können Sie und jederzeit zur Schädlingsbestimmung oder zur Begutachtung zu Rate ziehen. Auch gehören sämtliche gängigen Käferarten zu unserem Spezialgebiet zur innovativen, effektiven und nachhaltigen Schädlingsbekämpfung.

​Käfer gibt es eigentlich überall und das in Massen. Und dennoch schaffen es die meisten der voll gepanzerten Krabbler, ihr Leben im Verborgenen zu verbringen. Wir Menschen nehmen nur wenige Arten wahr, weil sie besonders auffällig sind, besonders nützlich oder manchmal auch ein Ärgernis. Es sind längst nicht alle Arten entdeckt worden - zur tatsächlichen Anzahl gibt es nur äußerst vage Schätzungen.

Die ältesten fossilen Käferfunde wurden auf ein Alter von 270 Millionen Jahren datiert. Im Lauf der Evolution spezialisierten sich die Käfer und brachten eine Artenvielfalt hervor, die einzigartig ist. Käfer leben im Wasser und an Land, sie besiedeln Wüsten und kalte Gegenden. Sie können fliegen, schwimmen, laufen, graben. Viele Arten haben besondere Strategien entwickelt, die ihnen das Überleben in ihrem speziellen Lebensraum sichern. Die meisten Käfer sind "Vegetarier", es gibt aber ebenso Arten, die räuberisch leben und sich von anderen Tieren, von Larven, von Aas oder Dung ernähren.

Wegen der Artenvielfalt ist es uns unmöglich Ihnen alle Arten näher zu bringen. Bitte informieren Sie sich bei einem Befall direkt bei unserem Fachpersonal. Gerne sind wir Ihnen bei der Bestimmung und Bekämpfung behilflich.